B&O Parkhotel (356, 358-362)
Sanierung der ehemaligen Kaserne in reduzierter Formensprache und einheitlicher Farbgestaltung. Nachhaltiger Umgang mit Baubestand. Umbau des Ehemaligen Offizierskasinos zum Zentralgebäude des Hotels mit Restaurant, Terrasse und angebauter Orangerie.
| Architektur | Hans Albrecht Schilling, Bremen; Alfons Petzenhammer, Bad Aibling; Henner Oppermann, München |
| Bauherr | B&O Gruppe |
| Bauzeit | 1936; Vollsanierung 2011, Ausbaupläne 2019; Rückbau westlicher Westflügel; energetische Sanierung 2008; Anbau Orangerie 2016 |
| Typologie | Zweigeschossig, Dachgeschoss, Spitzboden, Satteldach, Unterkellerung; Teilabriss südlicher Kopfbau; Mischnutzung Hotel und Wohngebäude; ehem. Offizierscasino, eingeschossig bis zweigeschossig, große Terrasse im Süden; Verwaltung, Rezeption, Restaurant |
| Bruttogrundfläche | 14.960 m² 1.638 m² |
| Raumhöhe | 3,01 m |
| Brutto-Rauminhalt | 6.982,43 m³ |
Hotel- und Konferenzzentrum im sanierten Kasernenensemble
Die ehemaligen Kasernengebäude 356 sowie 358–362 wurden 2008 nach dem Konzept von Hans Albrecht Schilling in reduzierter Formensprache saniert und zu einem hochwertigen Hotel- und Konferenzzentrum umgebaut. Ergänzt wurde die Anlage durch die Orangerie von Petzenhammer Architektur und Stadtbild.
Anstatt die Bauten abzureißen und ein kleinteiliges Tourismuszentrum zu errichten, entschied man sich für den nachhaltigen Umgang mit dem Bestand. Das ehemalige Offizierskasino (Gebäude 360) bildet gemeinsam mit drei weiteren Gebäuden (359, 361, 362) einen grünen Hof mit Lobby, Restaurant, Terrasse und Orangerie als zentralem Anlaufpunkt.
Das langgestreckte Gebäude 358 wurde im westlichen Teil in Hotel- und Konferenzräume umgestaltet. Das Kopfgebäude erhielt Wellness- und Fitnessbereiche mit Pool, Bar und Pergola-Terrasse sowie offenem Blick in die Parklandschaft.
Gebäude 356 schließt die Anlage in Nord-Süd-Richtung ab. Ein Durchgang schafft hier die Verbindung zum östlichen Teil des Geländes. Durch französische Fenster und vorgestellte Balkone wurde die strenge Kasernenarchitektur aufgelockert und harmonisch in die Parkgestaltung eingebunden.
| Konstruktion | Massivbauweise; Massivbauweise Mauerwerk |
| Decke | Stahlbeton, „Sargdeckel“; Mineralwolldämmung, d=12 cm Geschossdecke, oberste: 25 cm Dämmschüttung |
| Außenwand | Hochlochziegel 43 cm; WDVS EPS 18 cm Ziegelmauerwerk; WDVS 15 cm |
| Innenwand | Ziegelwände; Ziegelmauerwerk |
| Ausstattung | Fenster zu Fenstertüren; DG Dachterrassen; Abluftanlagen für Küche und Gasträume; Orangerie am Westteil |
| Energieversorgung | Anschluss an das Nahwärmenetz; 343 m² Solaranlagen, teilweise Einspeisung in Geb. 361 und 362; Wärmepumpe; Heizzentrale im Keller mit Wärmepumpe; Heizkörper und Fußbodenheizung |
| Energetischer Standard | KfW 70; EnEV Neubaustandard |
| Endenergiebedarf (kWh/(m²a)) | A: 50,35; B–C: 69,83 83,23 |
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