Bauherr HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Architektur Generalplaner Senator.
Die Project Management Service GmbH
Bauzeitraum November 2023 bis Dezember 2024
Leistungsumfang Umbau zum Niedrigenergiehaus KFW 55 EE
Erneuerung und Instandsetzung der Fassade: Vorhangfassade aus Keramik, teils mit PV-Modulen, WDVSSanierung Balkone (Betonsanierung, Brüstungsplatten)
Gebäudezahlen 296 Wohneinheiten, die sich auf ein Doppelhochhaus aus dem Jahr 1984 mit einer Gesamtwohnfläche von 17.930 m² verteilen.
Verkehrsfläche: 8029 m²
Gewerbefläche: 304 m²
Typ: Plattenbau Wohnhochhaus
Das Doppelhochhaus zählt 18, bzw. 21 Vollgeschosse und hat eine Höhe von circa 63 Metern, Außenabmessung 18,90 m x 79,20 m
Energiekonzept KFW 55 EE
Bauorganisation B&O Bau und Gebäudetechnik als Einzelbeauftragung

Anspruchsvolle energetische Modernisierung von Wohnungsbestand

Mit der umfassenden, innovativen Modernisierung des Doppelwohnhochhauses in der Rhinstraße 2 und 4 im Auftrag der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft hat B&O Bau und Gebäudetechnik einen rund 40 Jahre alten Plattenbau energetisch auf ein zukunftsfähiges Niveau gehoben. Das Gebäude mit 296 Wohnungen erfüllt nun nach etwas mehr als einjährigen Bauarbeiten die Anforderungen eines KfW-Effizienzhauses 55 EE und zählt damit zu den anspruchsvolleren Sanierungsprojekten im Wohnungsbestand.

Im Mittelpunkt der Modernisierung stand die vollständige Erneuerung der technischen Gebäudeausrüstung und Energieversorgung. B&O Bau und Gebäudetechnik hat zu einem innovativen Versorgungskonzept beigetragen, das den Einsatz von Abluftwärmepumpen sowie einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit einer großflächigen Photovoltaikanlage kombiniert. Heizwärme, Warmwasser und Strom werden über moderne Anlagentechnik bereitgestellt. Die Anlagen können mit erneuerbaren Energien betrieben werden und sind Bestandteil des Energiekonzepts des Gebäudes.

Die Photovoltaikanlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 1.700 Quadratmetern und wurde auf den Dächern installiert, vor allem aber an Fassaden- und Balkonbereichen integriert. Außerdem wurde die bereits mit einem Wärmedämmverbundsystem versehene Gebäudehülle zusätzlich gedämmt und mit einer vorgehängten hinterlüfteten Fassade aus keramischen Fassadenplatten bekleidet. Zusätzlich ließ der Bauherr rund 1000 Fenster und Balkontüren austauschen sowie mehr als neun Kilometer Heizungsleitungen isolieren. Hier zeigt sich: Auch großformatige Wohngebäude in Plattenbauweise lassen sich dank innovativer Gebäudetechnik und Energiekonzepte an aktuelle Klimaschutzanforderungen anpassen.

Besonderheiten

  • Großformatiger Plattenbau erhält KfW-Standard 55 EE
  • Umfassende Erneuerung der Gebäudehülle
  • Zusätzliche Dämmung und Bekleidung mit einer vorgehängten hinterlüfteten Keramikfassade (VHF)
  • Balkonsanierung
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