Holzhybrid-Neubau Landkreis Tübingen

Holzhybrid-Neubau für den Landkreis Tübingen

Eschenstraße 12 - 18, Haselweg 1, Mössingen

Für die GSW Baden-Württemberg hat B&O Bau fünf moderne Miethäuser in Holzhybrid-Bauweise mit insgesamt 55 förderfähigen Wohnungen errichtet. Die Viergeschosser erreichen dank Luft-Wärme-Pumpe und zentraler Wohnraumlüftung den KfW-Effizienzhaus-Standard 55 und bieten den Bewohnern mit ihren Balkonen und Terrassen großen Wohnkomfort im Mössinger Stadtteil Bästenhardt.

Holzybrid-Neubau Landkreis Tübingen

Bauherr GSW Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg GmbH
Bauzeitraum Juni 2021 bis Juni 2022
Leistungsumfang Neubau, Planungsleistungen Leistungsphase bis 9  
Alle Gewerke außer Außenanlagen
Hybrid-Bauweise Holz/ Beton mit hohem Vorfertigungsgrad. 
Tragende Außenwände als Holzständerwände, tragende Innenwände aus Stahlbeton (Halbfertigteile) 
im Punkthaus auch Brettstapelwände 
vorgespannte Stahlbetondecken 
Fertigbäder 
Vorgestellte Balkone
Gebäudezahlen Fünf viergeschossige Holzhybrid-Häuser, davon vier Riegel, ein Punkthaus mit insgesamt 55 Wohnungen mit 3.642 m² Wohnfläche auf einer Grundfläche von 6.345 m² und einer Grundstücksfläche von 4.642 m². Umbauter Raum: 18.673 m³. Alle Wohnungen mit Balkon, im Erdgeschoss mit Terrasse  
Energiekonzept KfWEffizienzhaus 55 mit Luft-Wärme-Pumpe und zentraler Wohnraumlüftung ohne Wärmerückgewinnung 
Bauorganisation B&O Bau als Generalübernehmer

B&O: Mössingen, In Rosenbenz 18

Holzhybrid-Neubau Mössingen

Schneller und sauberer Neubau durch Einsatz von Fertigteilen

Dank des hohen Vorfertigungsgrads der Holzhybrid-Gebäude konnte der Neubau in einem knappen Jahr Bauzeit abgeschlossen werden. Der Einsatz von Holz verbessert die Ökobilanz der KfW-55-Häuser deutlich. So handelt es sich bei den tragenden Außenwänden aller Stockwerke um vorproduzierte Holzständerwände in Rahmenbauweise mit Mineralwolldämmung, wobei auf den Erdgeschosswänden eine Putzfassade angebracht wurde. 

Für die tragenden Innenwände sowie die Treppenhauswände kamen Halbfertigteile aus Stahlbeton zum Einsatz. Die Filigranaußenschalen wurden an die Baustelle geliefert, gestellt, abgesprießt und mit Beton ausgegossen. Diese Vorgehensweise ist deutlich schneller als die Wände zu mauern oder in klassischer Stahlbetonbauweise zu errichten. 

Im Punkthaus handelt es sich bei den tragenden Innenwänden in den Wohnungen wiederum um klimaschonende Brettstapelwände, deren Schichten kreuzverleimt sind und so für große Stabilität und Standfestigkeit sorgen. 

Auch der Einbau der Fertigbadzellen aus dem hauseigenen Werk in Prelog, Kroatien, trug zur Schnelligkeit auf der Baustelle bei. Lärm- und Schmutzbelästigung der Anwohner sinken ebenfalls relevant, wenn, so wie in Mössingen, mit vorgefertigten Bauelementen gearbeitet wird. 

Die 55 förderfähigen Wohnungen ersetzen die in die Jahre gekommenen und energetisch mangelhaften Bestandsgebäude aus den 1960er-Jahren, die die GSW zuvor abreißen ließ. Nun bieten die mit Luft-Wärme-Pumpen geheizten modernen Miethäuser den Bewohnern ein sauberes und angenehmes Wohnerlebnis.

Besonderheiten 

  • Umweltschonende Holzhybrid-Bauweise 
  • Übernahme aller Gewerke  
  • Hoher Vorfertigungsgrad 
  • Vorgestellte Balkon, bzw. Terrassen für alle Wohneinheiten 
  • Luft-Wärme-Pumpe und zentrale Wohnraumlüftung 
  • Erreichen des KfW-Effizienzhaus-Standards 55 für 55 geförderte Wohnungen